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07.03.2015:

Bericht “Restaurierung Kombi” aktualisiert.

 

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Elsaßausfaht vom Mai 2011 (von Uwe Nitsche)
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Dieser Bericht ist auch in den Benzheimer Flosskeln Nr. 84, Seiten 55 bis 61 nachzulesen.

Schon zum 6.Mal fuhren wir nun als VdH-Stammtisch Rottweil mit vielen anderen Gästen ins Elsass ( Frankreich ) zum Hotel Bollenberg. DSC04977

Dieses Mal war nicht der Oldtimermarkt Anlass unserer Terminwahl, sondern eine mittelalterliche Burgruine sollte am Sonntag besucht werden.

Es waren 10 Oldtimer am Start in Villingendorf und gesamt 13 Fahrzeuge :

Mein grauer /8 Kombi, ein 300 D w123 Kombi, ein 300 SE W 126, ein 280/8 CE, eine 220 S w111 Flosse, ein Peugeot 504 Ti, ein Fiat X 1.9, ein Alfa Spider, ein 220 SE w111 Flosse, ein 220 SE Coupe, ein 240 D / 8 3.0, ein 230.4 / 8 und ein 280 CE / 8 .

 Ein strahlend blauer Frühsommerhimmel mit Schönwetter- Schäfchenwolken und sehr angenehmen Temperaturen waren die beste Vorraussetzungen für unseren inzwischen traditionellen Treffpunkt an der Drive-In Bäckerei in Villingendorf ( Kreis Rottweil, Meereshöhe: 624 m ).

Erste Benzingespräche begannen, leibliches Wohl im Drive – In Cafe und freundschaftliche Begegnungen  der Teilnehmer fanden statt. Viele Teilnehmer sehen sich seit Jahren eigentlich nur zur Bollenberg-Ausfahrt und haben sich dementsprechend viel Neues zu berichten.

 Da es eine Kreisverkehrsführung direkt bei dem Treffpunkt gibt, nahmen wir diese Gelegenheit an, um uns schon gleich zu Beginn beim Fahren gegenseitig zu beobachten...somit wurde auch die Reihenfolge des Korsos neu geordnet und alle hatten Spaß! Das verspätete 220 SE Coupe Team mit Ravensburger Kennzeichen schaffte es dadurch auch noch zu uns Anschluss zu finden und von Anfang an mit uns allen zu fahren.

Dann ging es im Korso mit 10 Oldtimern in den Schwarzwald. Es gibt auf dieser Strecke im Kinzigtal ( ca 250 Meter ) einige Streckenabschnitte mit Tunnel!Dies nutzen wir mit einDSC04992em Hupkonzert mit Echo.

Nach dem Tunnelspaß trafen wir die Familie aus Lahr mit ihrem 280 CE/8 . Gemeinsam fuhren wir die reich geschlängelte Landstrasse  den Hinteren Geisberg (ca 720 Meter) hinauf ...unterwegs machten wir noch eine Pause auf einem Waldparkplatz...it was BREZELTIME...

Anschließend ging es wieder den Berg hinunter nach Ettenheim Münster vorbei und schließlich landeten wir an der Fähre in Kappel an der Grenze zu Frankreich.Wir sammelten uns zunächst auf einem Parkplatz unmittelbar vor der Fährenzufahrt.

Dort schloss sich der Oldtimerfreund aus Gaggenau mit seinem 230.4/8 unserer Reisegruppe an. Wir warteten eine Fährenfahrt ab ... damit sich die Fähre völlig leer sich präsentierte.So konnten wir alle  gemeinsam die kurze Überfahrt über den Rhein genießen.

Nun waren wir 12 hübsche alte Autos aus verschiedenen Baujahren und unterschiedliche Automarken.

Als wir nach der Fähre sofort in Rhinau ( Frankreich ) auf dem Parkplatz des Supermarkts SUPER U auftauchten , fielen wir schon ziemlich auf. Samstagmorgen war dort reger Betrieb und so viele verschiedene alte Autos sieht man nicht alle Tage. Endlich konnten wir billigen Sprit in Frankreich tanken, leckere Eclairs reinschieben und tolle Einkäufe für jedermann und jede Frau tätigen! Beim Super U kam das letzte Fahrzeug zu unserer Reisegruppe : Die Familie aus Zürich mit ihrem 240 D /8 3.0.

Nach dieser französischen Stärkung fuhren wir zum Hotel Bollenberg ( von Rhinau noch ca 100km ).

Dieser Streckenabschnitt führte uns durch die weitläufige Rheinebene auf der französischen Seite.

Die schöne Wetterlage ermöglichte uns westlich die Vogesenausläufer gut zu erkennen und östlich die Berge im Schwarzwald zu genießen.

Der 280/8 CE der Familie aus Volkertshausen ( Kreis Konstanz ) wurde lieber von Rhinau über die große Fernstraße zum Hotel Bollenberg gefahren. Doch das Schicksal wollte es, dass die Familie trotzdem nicht als erste am Hotel ankamen.denn sie musste an einer Kreuzung direkt an der Zufahrtsstrasse der Domäne uns, dem Oldtimer-Korso, Vorfahrt gewähren ...

Somit fuhren wir an diesem Wagen vorbei. Es war ein erstaunlicher Zufall,dass wir uns ausgerechnet dort noch trafen!

Die Ankunft beim Hotel Bollenberg ( ca 350 Meter ) verlief wie üblich harmonisch und alle Teilnehmer mit ihren Oldies fanden einen tollen Platz zum Übernachten.Nach einem leckeren Abendbüfett gab es noch einen Hotelparkplatz-Treff mit eigens mitgebrachtem deutschen Gerstensaft und Benzingesprächen bis spät in die Nacht...milde Temperaturen, ein klarer Sternenhimmel und in der Ferne Wetterleuchten auf dem Berg Grand Ballon ( ca 1400 Meter ) verzauberten die fröhliche Stimmung unter den Teilnehmern.

Morgens gab es wie immer ein tolles Frühstück in unserem Hotel. Der Mitfahrer ( aus Rietheim ) im Peugeot hatte sein Rennrad in meinem Leichenwagen deponiert und fuhr an diesem Sonntag viele Kilometer in den Vogesengipfeln rund um den Grand Ballon herum.

Die Familie aus Zürich trat die Heimreise an und wir restlichen fuhren alle gemeinsam zur ca 30 Km entfernten Hohlandsbourg ( ca 620 Meter ).

IMG_3613Dies ist eine mittelalterliche Burganlage ( www.chateauhohlandsbourg .com), welche in den letzten Jahren liebvoll und nach alten Vorgaben wiederaufgebaut wurde.Ich hatte für uns dort im Vorfeld eine Führung gebucht. Der deutschsprachige Franzose Jean-Francois (Geschichte- und Germanistikstudent) machte uns einen spannenden Rundgang durch die Burganlage.

Die Führung von Jean-Francois war klasse gemacht! IMG_3619

 

Man merkte es ihm an, wie gut er die Geschichte dieser Burgen hier kannte. Seine guten Deutschkenntnisse ermöglichten auch humorvolle Einlagen und auch die vielen Kinder, welche dieses Mal dabei waren, konnten Jean- Francois gut verstehen. Während er mit uns überall umherging sah es immer wieder nach Regen aus, doch zum Glück regnete es nur ringsum und unser Aufenthaltsort blieb trocken!

Von der Burganlage aus sieht man östlich die Rheinebene, herrlich zum Schwarzwald rüber und westlich in die Vogesen hinein und bei klarer Sicht sogar die Alpen.

Von dort oben aus sieht man noch 4 andere Burgruinen. Deshalb heißt die Strasse zur Hohlandsbourg auch Route de 5 Chateaux.

Nach der tollen Führung gingen wir alle ins Restaurant der Hohlandsbourg. Einige Stunden später kam es zur Verabschiedung der meisten Teilnehmer. Insgesamt waren wir 23 Erwachsene und 6 Kinder während diDSC05009eser Reise. 7 Erwachsene blieben noch eine 2. Nacht bis Montagmorgen auf dem Bollenberg.

Die gemeinsame Rückfahrt zum Hotel führte uns wieder vorbei an romantischen Weinbergen und durch gemütliche Weindörfer, ebenso ging es noch mal hinauf in die Vogesenausläufern.Abends gab es für uns alle Flammkuchenessen im Hotel ( salzig & süß ) mit anschließender Käseplatte und zum Schluss noch eine kalorienreiche Auswahl an Torten.

Der traditionelle Parkplatztreff nach dem Abendessen durfte auch nicht fehlen und am Montagmorgen ging es dann los für alle: Der Mitfahrer aus Rietheim fuhr mit dem Rennrad nach Hause!

Der Peugeot-Fahrer, das Pärchen mit dem 123 Kombi und der 220 SE Lenker fuhren noch gemeinsam zum Grand Ballon. Wir fuhren mit unserem grauen Kombi nach Villingendorf zurück.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Event!

Uwe Nitsche