Letztes Update am
07.03.2015:

Bericht “Restaurierung Kombi” aktualisiert.

 

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Campingwochenende in Rhinau/Elsaß vom 13.6. bis 15.6.2008
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Hier gibt´s einen Steckbrief aller Teilnehmer

Wie jedes Mal ging unsere Ausfahrt los in Villingendorf (Kreis Rottweil).

Wir trafen uns um 16 Uhr am Kreisverkehr der Ortseinfahrt. Wir waren 10 Fahrzeuge am Start. Das Warten überbrückten wir mit fotografieren.

Als alle angekommen waren, fuhren wir los in Richtung Schwarzwald.

Dann ging es von Schramberg ins schöne Kinzigtal. Wir fuhren dem Kinzigtal entlang mit den vielen typischen Schwarzwaldhöfen, Bächen, Mühlen und verträumten Ortschaften.

In der Nähe von Biberach(Baden) gab es die erste längere Pause und wir konnten bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen um unsere Fahrzeuge stehen und die ersten intensiven Benzingespräche genießen.

Nach dem Kinzigtal kamen wir ins Rheintal und somit zum Grenzübergang Nonnenwihr (D) / Erstein (F). Dieser Grenzübergang zeichnet sich aus durch eine mehrere Kilometer lange Zufahrtsstraße entlang eines ca. 20 Meter hohen Damms. Was verbirgt sich hinter dieser hohen Erdmauer?

Wir hielten an einer kleinen Nebenstraße direkt am Damm an und bestiegen ihn - und wir lüfteten dieses Geheimnis. Der Rhein fließt hier gemütlich eingebettet in seinem künstlichen Flussbett.

Der Strom ist hier für Lastkähne usw. befahrbar. Die Wassermassen spiegelten die glücklicherweise vorhandenen Sonnenstrahlen.

Die Aussicht hier bietet im Osten den Blick auf die Schwarzwaldhöhen über Freiburg und Richtung Westen die Vogesenhöhen. Die Rheinebene liegt hier nur auf wenigen Metern Meereshöhe (150 Meter). Deshalb erwartete uns hier ein mildes Klima und eine üppige Vegetation.

Vom Grenzübergang bis zu unserem Campingplatz nach Rhinau (F) fuhren wir im Oldtimerkorso noch ca. 10 Kilometer durch saftig grüne, dichte Rheinauenwälder und Sumpfgebiete eine angenehme kleine Landstraße entlang.

Gegen 19 Uhr kamen wir auf unserem Campingplatz in Rhinau an.

Unsere Fahrzeuge fuhren im Korso über das gesamte Campinggelände bis zu einer abseits gelegenen Gruppencampingwiese.

 

Diese Wiese grenzt direkt an eine riesige Heuwiese mit einer romantischen Baumallee im Hintergrund. Es gibt auf diesem Campingplatz keine Einzäunung an dieser Stelle.

So kam es uns ein bisschen vor wie beim Campen in der freien Natur...

Es gab jedoch trotz diesem naturnahen Camping selbstverständlich Strom für jeden Teilnehmer, wenn er es wünschte.

Steckbrief des Campingplatzes:

Wo? Rhinau ( 8 Km vom Europapark Rust auf 150 Meter Meereshöhe)

Name ? „Ferme Tuilerie“

Ausstattung?

-eigener Badesee mit Wasserrutsche – Wasserfläche ca. 1,5 Hektar

-Nichtschwimmerzone im See

-großer Sandstrand

-Toiletten & Duschen ( ohne Wertchips und schön heiß!) in richtigem Gebäude ( wichtig bei kühlen Temperaturen!)

-Waschmaschine, Trockner, Spülbereich

-Tennis , Volleyballnetz, Minigolfanlage, Tischtennis

-Spielplatz

-Boule-Gelände

-Fahrradverleih

Homepage: www.fermetuileries.com

Unsere Ankunft gleichte einer Belagerung, überall klapperte und raschelte es. Ruckzuck waren 4 Zelte, 2 Wohnwägen, ein VW Bus Joker und ein Faltcaravan aufgebaut (mehr dazu in der Bonusgalerie).

Zusätzlich bauten wir noch 3 Pavillions auf, unter welchen wir dann gemeinsam kochen und essen konnten.

Dann wurden auch noch mehrere Grills angefeuert.

So lernten wir uns von den verschiedenen Herkunftsorten ( RW/KN/S/ ES/BB/RA/OG/HN/M) noch besser kennen. Wir tauschten gegenseitig Lebensmittel aus und konnten uns ab und zu aushelfen...

Trotz leichter „Schafskälte“ ( nochmals Kälte im Juni ) in dieser Nacht saßen wir noch lange gemütlich unter dem Pavillion zusammen.

Am Samstagmorgen fuhren wir so gegen 11 Uhr los, um unseren Ausflug zu starten.

Es war ein toller Anblick , wie unsere Fahrzeugkolonne langsam die Straße auf dem Camping entlang schlich...

Das erste Ausflugsziel war der „Mont Sainte Odilie“.

Steckbrief des „Mont Sainte Odilie“( Odilienberg)

Wo?
Erste Bergketten der Vogesen vom Rheintal aus ...ca. 40 Km von Rhinau entfernt auf 763 Meter Meereshöhe

Was?
Panoramablick über die Rheinebene

Hotel...140 Zimmer...Seminarräume...

Restaurant

Kiosk

Gendarmerie ( Ortspolizei-Posten) !

Kloster, Kapelle & Kirche...Ort der Stille & Meditation

Wanderwege

Naturerleben...Felsen...Quellen...dichte Wälder

Wir fuhren von Rhinau über Benfeld und Barr zur geschlängelten Bergstraße hinauf zum „Mont St.Odilie“. Die Haarnadelkurven waren toll, um uns gegenseitig beim Hochfahren zu beobachten.

Wir landeten auf dem Besucherparkplatz mit unseren ca. 10 Fahrzeugen und gingen die restlichen Meter zu Fuß.

Alle Teilnehmer konnten alles besichtigen, die Aussicht und Ruhe genießen und natürlich wie immer in Frankreich : Aller au restaurant - Essen gehen ins Restaurant.

Die Weiterfahrt brachte uns nach Sainte Narbor...Boersch...Rosheim...

 

Diese kleinen mittelalterlichen Städtchen begrüßten und verabschiedeten uns mit wunderschönen Stadttoren.

Danach ging es nach Dorlisheim bei Molsheim in die Rheinebene und wir besuchten den Supermarkt CORA um uns mit Köstlichkeiten à la Francaise für den bevorstehenden Grillabend einzudecken. Viele nutzen die Gelegenheit die leckeren, preiswerten französischen Weine für zu hause einzukaufen.


 


 


Die günstige Supermarkt-Tankstelle war sehr schnell von unseren Fahrzeugen überflutet worden.

Die Rückfahrt von 30 Kilometern ging relativ zügig, da wir nun alle Lust auf die französischen Lebensmittel hatten.

Wieder wurden Grills angefeuert, Lebensmittel ausgetauscht, probiert...

Inzwischen waren Maria & Jens aus Stuttgart eingetroffen, Carlos, Judith und Laura aus der Gegend von Offenburg kamen später auch noch mit ihrem super riesigen Mercedes-Bus.

Das Wetter war den ganzen Tag über mit gutmütigen Temperaturen auf unserer Seite gewesen. Es blieb trocken, die Kinder im Schulkindalter unserer Reisegruppe eilten schnell zum Badesee und amüsierten sich auf der Wasserrutsche usw. bis spät in den Abend.

Auch wir Erwachsenen hatten noch tolle Gespräche, viel zu lachen und einen sehr gelungenen Gruppencamping-Abend.


 


 

Am nächsten Morgen, Sonntag; zusammenpacken und Abreise... Alle fuhren wir noch gemeinsam mit der kostenlosen, grenzüberschreitenden Rheinfähre.

 

 

 

 


 

Nach der Fähre verabschiedeten wir uns.

Bis demnächst zum zweiten Campingwochenende

UWE NITSCHE