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07.03.2015:

Bericht “Restaurierung Kombi” aktualisiert.

 

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Elsaßausfaht vom 24. bis 25.4.2010 (von Joachim Petri)
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Der Winter war lang und die Schätzchen aus Blech schlummerten den ersten Sonnenstrahlen entgegen. Nach der Retro-Classics in Stuttgart (was von vielen Oldtimer-Freunden der Region als so etwas wie der Saison-Auftakt empfunden wird) und ein paar ganz privaten Ausfahrten, fieberten langsam alle einer Gruppen-Ausfahrt entgegen. So wurde am Wochenende 24./25. April die lange geplante Ausfahrt in das landschaftliche reizvolle Elsass endlich zur Realität.

Der Wettergott meinte es mit uns (ich muss mal dringend Uwe nach seinen Verbindungen zu ihm befragen), denn wir hatten wunderbares Frühlingswetter aus dem Bilderbuch.

CIMG2902Wir trafen uns wie vereinbart um 10.30 Uhr am Ortseingang in Villingendorf.

Dieser Treffpunkt wurde nicht nur gewählt, weil Organisator Uwe hier auch zu Hause ist, sondern er liegt auch geografisch gesehen sehr praktisch. Ein weiterer Vorteil liegt in der “Drive-in”-Bäckerei (ob wir das mal mit einem /8-Diesel ausprobieren – an dem Morgen hat sich keiner getraut), in der sich die Teilnehmer nach der Begrüßung noch mit etwas Proviant und heißem Kaffee eindecken können.

 

 

Hier stellen sich kurz die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen vor:

Uwe und Sabine aus Villingendorf mit dem /8

  • Jens mit seinem Sohn Venus (gleichzeitig jüngster Teilnehmer, der am meisten umsorgt wurde (kein Wunder im alter von 9 Monaten) mit ihrem W 107
  • Wolfgang, Martin und Georg machten eine Männertour mit Martins Heckflosse (200 Bj 1966)
  • Joachim mit Veronika und Nicolai mit 200/8 2. Serie (Bj 1973)
  • Marc und Thomas mit 220 Coupé Bj 1962
  • Thomas mit seinem 320 CE / 124 Bj. 1994 (jüngstes Fahrzeug, aber in diesem Zustand bereits relativ selten und ein begehrter Youngtimer)
  • Holger und Martina mit ihrem W 109 (300 SEL)
  • Robert und Lucie mit ihrem /8 Coupé
  • Michael und Helene mit ihrer “großen Heckflosse” (220er Bj 1962)
  • Freddy und Sophie mit ihrem W 116 (450 SEL Bj. 1977)
  • Jürgen (220 SEb, W111)
  • Horst (200D /8)
  • Markus (230.4 /8 2. Serie)
  • Stefan und Petra (200 /8)
  • Es begleiteten uns auch zwei Freunde aus der Alfa-Fraktion, nämlich

  • Gerd und Sandra (Alfa Spider, Bj. 1984)
  • Clemens (Alfa Spider 2000 Fastback)
  • sowie

  • Tamara und Jenny mit ihrem 190 E 1.8 CIMG2903
  • Mit dem zuletzt genannten Fahrzeug und seiner Besatzung hatte es etwas ganz besonderes auf sich: Wie doch die Zeit vergeht: ein 190er ist mittlerweile durchaus in die Gruppe der Youngtimer zuzuordnen. Tamara und Jenny begleiteten uns aber als Filmteam. Tamara und Jenny studieren Medien und nutzten unsere Ausfahrt, um einen Film über diese Thematik zu drehen. 

    Die Abfahrt war auf 11.00 Uhr angesetzt. Da sich aber schon erste Benzingespräche ergaben, setzte sich die Karawane mit etwas Verspätung in Bewegung.

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    Wir fuhren über Schramberg – Schiltach –Wolfach – Hausach – Haslach – Welschensteinach durch den herrlichen Schwarzwald.

     

 

 

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    Dann gab es eine kleine Pause im Wald, in der uns Uwe mit Brezeln (aus der bereits erwähnten Drive-in-Bäckerei) überraschte.

 

 

  • CIMG2923CIMG2924Dann ging es weiter über Ettenheim und Grafenhausen nach Kappel, wo wir dann per Fähre den Rhein überquerten. Diese kurze Fahrt mit der Fähre stellt auch immer wieder einen gewissen Höhepunkt einer Ausfahrt da, weil dies auch nicht ganz alltäglich ist (und sogar kostenlos).
  •  

     

    Auf der französischen Seite in Rhinau angekomen, ging es zuerst mal in den Supermarkt “Super-U”, wo sich alle mit den kulinarischen Genüssen, die Frankreich bietet, eindecken konnten. Viele kauften einfach leckeres Baguette mit Käse, Pasteten und vielem anderen mehr und verwandelten den Parkplatz in einen Picknick-Platz.
     

    Dann ging es weiter über Bootzheim – Friesenheim – Diebolsheim – Saasenheim – Richtolsheim – Marckolsheim – Elsenheim – Guemar. Es folgte eine Autobahn-Etappe bis Herrlisheim, an die sich dann wieder herrliche Landstraßen über Hallstatt – Gueberschwihr, Osenbach und Soultzmatt anschlossen. CIMG2928

    CIMG2925Dem Filmteam zuliebe mussten wir öfter Pausen einlegen, damit sie ihre Ausrüstung wieder abbauen und verstauen konnten. Dann mussten sie Chance bekommen, uns zu “überholen”, um sich dann wieder an einer neuen Stelle aufbauen zu können. Die beiden hatten da mit Sicherheit mehr zu tun als wir. So fielen die Pausen häufiger und länger aus, als gewohnt. Uwe verkürzte uns eine Pause mit einem Quiz.

     

     

     

     

    Mit etwas Verspätung kamen wir dann auf der Domäne Bollenberg an. 

    In der Auberge Bollenberg nahmen alle ihre Zimmerschlüssel in Empfang und bezogen die frisch renovierten Zimmer. Dies ging (wie gewohnt) zügig und ohne Komplikationen. Aufgrund der leicht verspäteten Ankunft verschob sich auch das Abendessen, zu dem sich dann alle ab 20.00 Uhr wieder fanden und dankbar das Buffet stürmten. 

    So ergab sich ein geselliges und gemütliches Beisammensein mit zahlreichen Benzin- und auch sonstigen Gesprächen, die dann später auch im Freien auf dem Parkplatz noch fortgesetzt wurden. Der Eine oder Andere wunderte sich morgens, dass die mitgebrachte Kiste Bier doch ziemlich leer ist (wahrscheinlich ist in der Wärme doch viel verdunstet). 

    Morgens trafen wir uns alle wieder zum Frühstück.

    Nachdem sich alle schön gestärkt hatten und das Filmteam seine Interviews “im Kasten” hatte, ging es dann im Konvoi auf den Oldtimer- und Teilemarkt nach Soulzmatt. Hier ist der Stammtisch schon aus früheren Jahren bekannt und so hatten wir reservierte Parkplätze und wurden freundlich empfangen.
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    Auf einem französischen Oldtimertreffen sind ganz andere Kostbarkeiten zu bewundern, als üblicherweise auf den deutschen, da die Franzosen im Regelfall auch beim Auto fahren ihren Nationalstolz nicht vergessen.
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    So sind hier viele alte Peugeot, Renault, Simca und Citroen anzuschauen, die in unserer Heimat als fast ausgestorben gelten, da sie vom vielen Wintersalz dahingerafft wurden.

    CIMG2942Obwohl die französischen Autos völlig andere Charaktere zeigen, freuen sich die dortigen Oldi-Freunde immer über Besucher aus dem Nachbarland mit ihren deutschen Autos.

    Auch am zweiten Tag unserer Ausfahrt konnten wir uns über das schöne Wetter freuen. Von dort aus traten dann alle Teilnehmer nach ihren persönlichen Vorstellungen die Heimfahrt an.

    Das war ein super Saison-Auftakt und alle freuen sich schon die nächste Ausfahrt.

    Nun warten alle Teilnehmer gespannt auf den Film…